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Journey to the unknown
Red Carpet, (Seoul, 2008)

Tilmann Krieg »

Journey to the unknown

Exhibition: – 16 Jan 2011

Kunstverein Speyer

Flachsgasse 5
67346 Speyer

06232-919858


www.kunstportal-pfalz.de

Thu-Sun 11-18

Journey to the unknown
Man with yellow bag (Seoul, 2008)

"Journey to the unknown"
Tilmann Krieg


Vom 12. Dezember 2010 bis 16. Januar 2011 zeigt der Kunstverein Speyer eine bemerkenswerte Ausstellung mit fotografischen Arbeiten des Künstlers Tilmann Krieg. Wenngleich seine Arbeiten mit fotografischen Mitteln entstehen, so liegt deren Ästhethik doch näher bei der Malerei, denn Krieg benutzt seine Kameras, wie ein Maler seine Pinsel verwendet.

Nicht die pure Abbildung ist ihm wichtig, sondern die Darstellung dessen, was unter der Oberfläche des Materiellen liegt. Mit der beschleunigten Wahrnehmung des modernen Globalisierungsnomaden, nimmt er das Leben um sich herum gleichsam im Vorübergehen wahr, und indem er es mit der Kamera aufnimmt, hält er es nicht fest, sondern bildet dessen Flüchtigkeit und beständige Veränderung ab.

Bemerkenswert ist, dass er seine Bilder nahezu belässt, wie sie entstanden sind, das heißt, es finden keine Verfremdungen am Computer statt, wie dies in der Photoshop-Generation inzwischen gang und gäbe ist. Nein, Kriegs Bilder erhalten ihre eigenartige Abstraktion ausschließlich in der Aufnahme, durch Zeit- und Bewegungsspuren, die der Künstler natürlich bewußt mit der Kamera gestaltet.

Im Kunstverein Speyer werden Arbeiten aus etwa 10 Jahren zu sehen sein, von den ersten Bildern aus Brasilien, bis hin zu neuen Arbeiten, die erst vor wenigen Wochen in Korea und den USA entstanden sind. Neben den großformatigen Bildern auf Stahl und Aluminium werden auch Arbeiten auf Papier und Film ausgestellt, sowie Teile aus der Installation „Wind of Change“ die Tilmann Krieg im Rahmen eines internationalen Kunstprojekts im Oktober in Suwon, Südkorea, realisierte.

Einen besonderen Akkzent bildet die Installations- und Bildprojektionsarbeit „Metro, East - West Line“, die bislang nur in einer Museumsausstellung in Seoul gezeigt wurde.

Tilmann Krieg (1954, Stuttgart) studierte Visuelle Kommunikation an der Fachhochschule Düsseldorf, danach Freie Kunst und Malerei an der Kunstakademie Strasbourg bei Sarkis.

Er lebt als freier Künstler und Designer in Kehl bei Strasbourg. Er arbeitet u.a. in Europa, USA, äthiopien, Korea und Brasilien.

Tilmann Krieg gehört zu den zeitgenössischen Fotografen, die weltweit ausgestellt werden und in renomierten Kunstinstitutionen und Galerien Anerkennung finden. Seine Arbeiten hängen nicht nur an Galerie- und Museumswänden, sondern erobern sich auch den Raum, durch eindrucksvolle Projektionen und Bildinstallationen.
Eine Vielzahl von Projekten hat er im Auftrag oder in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut realisiert. Seine Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen in Europa, Korea, Brasilien, China und den USA. 2008 gewann er den Kunstpreis „shooting hidden spot“ der internationalen Kunstmesse KIAF, Seoul, Korea.

2010 war er einer der international ausgewählten Künstler des Kunstprojekts in Suwon (Südkorea), wo er eine große Fotoinstallation im historischen Umfeld des UNESCO-Weltkulturerbes Haengungdong realisierte.

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