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Watercolours
Kay Kaul, Rheinrauschen, Photographie auf Aluminium, 2007, 110 x 160 cm, Auflage 3

Kay Kaul »

Watercolours

Exhibition: – 14 Jul 2007

Galerie Voss

Mühlengasse 3
40213 Düsseldorf

0211-134982


www.galerievoss.de

Tue-Fri 10-18, Sat 11-14

The tranqilising effect of water is something you can hear and sense - and now even see in the works of Kay Kaul. The artist has transformed the murmuring of the creeks and the reflections of floating drops into photographs, he has visualised the liveliness of water by means of multiple exposure. The photographs' flickering impression is not any virtually producible electronic effect: he takes six pictures every two seconds and mounts them together on the computer afterwards. Every time he presses the trigger, he uses a different colour screen: red, blue yellow, cyan, magenta. "Afterwards, the single sections of the colour wheel are being joined together again. The static parts of the image maintain their natural colour, whereas the moving parts produce new colours of time", the artist explains his technique, that is originally deriving from cinematic means. "The sum of the single shots is, in fact, more than just the lot", says Kaul who calls his new series "Chonochrome" (colours of time). His former series of 360 degree pictures of studios, galleries and collectors' places has been developed from a similar technique. In this case, he performed a virtual pan-shot with his camera by digitally adding the different pictures he shot to a panorama. Kay Kaul was a student at the Staatliche Kunstakademie in Düsseldorf and is master student under Prof. Klaus Rinke. He worked as a freelance film-maker and cameraman for artistic short movies, feature films and coverage. In the 1990s he delveloped and designed virtual realities, computer-assisted image formation as well as the required software. Since 1997 Kay Kaul works as a freelance artist.


Die beruhigende Wirkung von Wasser kann man hören, spüren – und in den Bildern von Kay Kaul sehen. Der Künstler hat das Murmeln von Bächen und die Reflektionen der fließenden Tropfen in seine Fotoarbeiten übersetzt, er hat die Lebendigkeit des Wassers anschaulich gemacht. Möglich wird dies durch Mehrfachbelichtungen. Jedes Mal, wenn Kay Kaul sie auslöst, schaltet er einen anderen Farbfilter vor das Objektiv: Rot, Grün, Blau, Yellow, Cyan und Magenta. "'Die einzelnen Teile aus dem Farbkreis fügen sich schließlich wieder zum ganzen Farbspektrum zusammen, statische Bildteile erhalten ihre ursprüngliche Farbigkeit, nur aus der Bewegung entstehen neue Farben der Zeit.", erklärt er seine Technik, bei der er ein filmisches Mittel auf die Fotografie überträgt. Der flirrende Eindruck der Aufnahmen ist kein elektronischer Effekt, der beliebig virtuell erzeugt werden kann: In einer gleichmäßigen Abfolge von ein bis zwei Sekunden macht Kaul sechs einzelne Bilder chronologisch hintereinander, die er anschließend am Computer zusammenfasst. "Die Summe der Einzelbilder ergibt mehr als ein Ganzes", sagt der Künstler. Und so kommt es, dass der Betrachter wie durch eine Wasserlandschaft waten und sich an schimmernden Flussläufen laben kann. "Ein Erlebnis wie eine Reinigung, eine Erlösung von Stress", so Kay Kaul, der den Bilderzyklus "Chronochrome" (Zeitfarben) nennt. Die Idee dazu, die er dank der Digitaltechnik jetzt umsetzen konnte, reifte seit den 80-er Jahren, als er bei Videofilmen im Computer spielerisch einzelne Bildphasen herausschnitt und bearbeitete. "Damals begann ich, Farbausschnitte aus verschiedenen Zeitabschnitten zu montieren. Der Gedanke faszinierte mich, in einem Bild einen ganzen Film zusammen zu fassen." Ähnlich hat Kaul auch bei seiner Serie von Rundumbildern (in Ateliers, Galerien und Sammlerräumen) gearbeitet: Hierbei vollzog er mit seinem Fotoapparat innerhalb eines Raums einen Schwenk wie mit einer Filmkamera. Die dabei aufgenommenen Sequenzen wurden am Computer zusammengefügt und ergeben ungewöhnliche Raum-Eindrücke. Kay Kauls Bilder werden als Pigmentdrucke auf Aluminiumträgern gezeigt. Kay Kaul studierte an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, ist Meisterschüler von Prof. Klaus Rinke. Er arbeitete als Filmemacher und freier Kameramann für künstlerische Kurzfilme, Spielfilmproduktionen, aktuelle Berichterstattung. In den 90-er Jahren entwickelte und gestaltete er virtuelle Computerwelten sowie computerunterstützte Bilder und erstellte die dazu notwendige Software. Seit 1997 ist Kay Kaul als freischaffender Künstler im Bereich Film, Fotografie und Bildhauerei tätig.

Watercolours
Kay Kaul, Huygens Reigen, Photographie auf Aluminium, 2007, 150 x 220 cm, Auflage 3
Watercolours
Kay Kaul, Rheinfall, Photographie auf Aluminium, 2007, 110 x 160 cm, Auflage 3
Watercolours
Kay Kaul, Rheingold, Photographie auf Aluminium, 2006, 200 x 300 cm, Auflage 3