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ARCHITEKTURBILDER
Irmel Kamp, ‚Zink / Montzen II (B)‘, 1978 / 2022
© Irmel Kamp, Courtesy Galerie Thomas Fischer, Berlin

Irmel Kamp »

ARCHITEKTURBILDER

Künstlerführung:

Sun 18 Sep 11:00 - 18:00

Museum für Photographie Braunschweig

Helmstedter Str. 1
38102 Braunschweig

0531-75000


www.photomuseum.de

Tue-Fri 13-18, Sat/Sun 11-18

Irmel Kamp
"Architekturbilder"


Zur Finissage der Ausstellung ‚Irmel Kamp. Architekturbilder‘ führen die Künstlerin Irmel Kamp zusammen mit der Kuratorin Barbara Hofmann-Johnson und der Architekturhistorikerin Dr. Tatjana Schneider durch die Ausstellung und stellen das Werk der Fotografin in seinen unterschiedlichen Facetten näher vor. Im Rahmen der Kulturmeile – einem Aktionstag zusammen mit dem Staatshtheater Braunschweig, der Städtischen Musikschule, dem Herzog Anton Ulrich-Museum und dem Städtischen Museum Braunschweig – bietet das Museum ein breites Angebot an unterschiedlichen Mitmach-Aktionen wie beispielsweise einer Cyanotopie- Station im Museumsgarten und einem Quiz für Kinder in den Ausstellungsräumen an. Außerdem wird das Museum für Photographie mit einer Foto-Station im Museumspark vertreten sein.

In einem umfangreichen Überblick über ihre seit 1978 entstandenen Bildserien stellt das Museum für Photographie Braunschweig die fotografische Arbeit von Irmel Kamp (*1937, lebt in Aachen und in der Schweiz) vor. Seit einigen Jahren gehört dieses auf Themen der Architektur konzentrierte Werk zu den künstlerischen Entdeckungen einer typologisch orientierten und dabei von individuellen Perspektiven und kulturhistorischen ebenso wie soziologisch-atmosphärischen Verweisen geprägten S/W-Fotografie. Die Ausstellung stellt hierzu Arbeiten aus den Werkgruppen Zink (1978-1982), Tel Aviv (1987-92), Bruxelles-Brussel (1996-97) und Moderne in Europa (1998–2006) vor. Neben individuellen Blickwinkeln auf Bauten und ihre Prägung durch Form und Ästhetik gehören stets auch die durch den Menschen und die Natur geprägten Veränderungen zu den besonderen Merkmalen der Fotografien von Irmel Kamp.

Einen besonderen Werkkomplex stellt die frühe umfangreiche Werkgruppe Zink und die auch von einer Forschungsarbeit begleitete Werkgruppe Tel Aviv dar. Mit ihr erlangte Irmel Kamp bereits vor etwa zwei Jahrzehnten Aufmerksamkeit und ihre Arbeiten wurden seither vereinzelt in Ausstellungen u.a. im Ludwig-Forum in Aachen, im IKOB in Eupen und in unterschiedlichen Gruppenausstellungen gezeigt und sind inzwischen Teil wichtiger Sammlungen.

Nachdem das Museum für Photographie einige ihrer Arbeiten zum Bauhausjubiläum im Jahr 2019 vorstellte, widmet sich die Einzelausstellung in einem Überblick ihrem gesamten fotografischen Werk, das im Kontext typologisch-künstlerischer Konzepte innerhalb einer dokumentarisch ausgerichteten S/W-Fotografie betrachtet werden kann. Hierbei erinnert es in einigen Aspekten an das auf frühe Industriearchitektur konzentrierte Werk von Bernd und Hilla Becher, wenngleich die Auswahl der Motive und Bauten sowie die bildnerische Herangehensweise von Irmel Kamp individuellere und subjektivere Betrachtungen von Architektur im urbanen und ländlichen Raum zulässt.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation (dt./engl.) im Verlag der Buchhandlung Walther und Franz König sowie zwei Sondereditionen aus der Werkgruppe Zink.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Leopold-Hoesch-Museum, Düren, wo sie vom 29. Januar bis 23. April 2023 gezeigt wird. Kuratiert von Barbara Hofmann-Johnson (Direktorin Museum für Photographie Braunschweig) und Markus Mascher (Leopold-Hoesch-Museum Düren).