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11. Darmstädter Tage der Fotografie
Key-Visual der 11. Darmstädter Tage der Fotografie; Motiv: #real #me #ad 3, 2017 © N. A. Vague

11. Darmstädter Tage der Fotografie

Festival: – 1 Nov 2020

DTDF Darmstädter Tage der Fotografie

Kunstforum der TU Darmstadt / Hochschulstr. 1
64289 Darmstadt

+49 (0)6151-271608


www.dtdf.de

11. Darmstädter Tage der Fotografie
Impression der Vernissage »TRAUTES HEIM« auf dem Friedensplatz, Darmstadt vom 12.09.2020 © André Hirtz

11. Darmstädter Tage der Fotografie

Festivalwoche: 23. Oktober bis 1. November 2020
Einige Ausstellungen laufen bereits ab 12. September 2020

Symposium: 24. Oktober 2020, 10 bis 18 Uhr
mit Naomi Harris, Erik Kessels, Dr. Sophie-Charlotte Opitz, Kevin Pauliks, Juergen Teller

Die Festivalwoche der internationalen 11. Darmstädter Tage der Fotografie startet am 23. Oktober und läuft bis zum 01. November. Zwölf Fotoausstellungen beleuchten mit künstlerischen

Positionen von 49 internationalen Fotografinnen und Fotografen das diesjährige Jahresthema »Skurrile Fluchten – Humor in der Fotografie« aus unterschiedlichen Perspektiven an zahlreichen Orten in ganz Darmstadt.

Im Rahmen der Festivaleröffnung am 23. Oktober 2020 um 18 Uhr in der Centralstation Darmstadt wird der »8. Merck-Preises der Darmstädter Tage der Fotografie« verliehen. In diesem Jahr sind zum ersten Mal 16 Fotografinnen und Fotografen nominiert. Ihre Arbeiten sind in der Wettbewerbsausstellung im Designhaus Darmstadt bis 01. November zu sehen.
Sie wird zusammen mit der Ausstellung »STAGING IDENTITY. Zwischen Maskerade, Körperinszenierung und Rollenspiel« im Institut Mathildenhöhe Darmstadt, Museum Künstlerkolonie am 23. Oktober zwischen 17 und 21 Uhr eröffnet.

Seit Mitte September 2020 sind mit der von Kunstforum der TU Darmstadt kuratierten Ausstellung »TRAUTES HEIM« in der Darmstädter Innenstadt spektakuläre Bildinstallationen und Originale sowie eine Videoarbeit im Konsum auf der Mathildenhöhe zu sehen.

Ebenfalls bereits geöffnet haben die Ausstellungen »Zusammenleben. Joachim Brohm, Ute Mahler, John Myers« und »Heide Stolz. Affären« in der Kunsthalle Darmstadt sowie die Ausstellung »Safari/ Die Tür ins Meer/ Hessdalen« in der Mainhall am OHA Osthang.

Künstlerbeiträge an weiteren Orten in der Stadt – wie der h_da Hochschule Darmstadt, der Stadtkirche Darmstadt, dem Schauraum des Literaturhauses Darmstadt, dem Herrngarten und dem programmkino rex und im Rahmen des Jugendfotowettbewerbes 2020 – ergänzen ab der Festivalwoche und teils noch bis Mitte November das Programm. Weiterhin wird die Ausstellung »VANISHING ACT. Body, Space, Identity« im Atelierhaus LEW1 der slowenischen Multimedia- und Installationskünstlerin Valerie Wolf Gang gezeigt sowie Workshops, Führungen und Artist Talks angeboten.*

In fünf Vorträgen beleuchten am 24. Oktober 2020 Bildwissenschaftler*innen, Medientheoretiker*innen und international renommierte Künstler*innen das Jahresthema des Festivals »Skurrile Fluchten – Humor in der Fotografie« im traditionellen Symposium. Die Redner*innen in diesem Jahr sind Naomi Harris, Erik Kessels, Kevin Pauliks, M.A., Dr. Sophie-Charlotte Opitz und Juergen Teller.

In diesem Jahr kooperiert die Deutsche Fotografische Akademie (DFA) mit dem Festival und verlegt ihre Tagung vom 26.10. bis 31.10.2020 in den virtuellen Raum. Dabei präsentiert sie in Zusammenarbeit mit den »11. Darmstädter Tagen der Fotografie« und »dieMotive« neue Formate des Dialogs: In Social Media, live und aufgezeichnet. Mit DFA-Mitgliedern, der DTDF-Jury, Fotograf*innen, Kurator* innen, jungen Talenten und einer interessierten Öffentlichkeit.

Zum Festival erscheint traditionell ein umfangreicher Katalog, der online bestellt werden kann.

Ausführliche Informationen zu allen Ausstellungen, dem Programm sowie den kompletten Veranstaltungskalender der »11. Darmstädter Tage der Fotografie« finden Sie unter www.dtdf.de.

*Hinweis: Die Ausstellungen und Veranstaltungen werden entsprechend der jeweils geltenden Hygiene- und Kontaktbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie geplant und durchgeführt. Änderungen vorbehalten.

11. Darmstädter Tage der Fotografie
Arbeiten aller 15 Nominierten des »8. Merck-Preises der Darmstädter Tage der Fotografie«

Wettbewerbsausstellung »8. Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie« zum Jahresthema »Skurrile Fluchten – Humor in der Fotografie« Designhaus Darmstadt
23.10. – 01.11.2020
Öffnungszeiten: FR, 23.10.2020, 17 – 21 Uhr, DI – SO, 10 – 18 Uhr

Im Rahmen der »11. Darmstädter Tage der Fotografie« wird zum achten Mal der »Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie« verliehen.
Der Merck-Preis wird von dem Darmstädter Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck gestiftet und ist mit 10.000 Euro einer der höchst dotierten Fotopreise Deutschlands. Erst am Eröffnungstag des Festivals und nach Beurteilung der Präsentation im Ausstellungsraum wird die Siegerarbeit unter den 15 Nominierten ermittelt und am Abend geehrt.

Der öffentliche Wettbewerb wurde im Sommer 2019 zum Thema »Skurrile Fluchten – Humor in der Fotografie« ausgeschrieben. Aus 320 Einsendungen nominierte die Jury 15 künstlerische Arbeiten.

Die Preisverleihung kann Corona-bedingt mit beschränkter Teilnehmerzahl leider nur als geschlossene Veranstaltung stattfinden, wird aber als Live- Stream unter www.dtdf.de übertragen.

Die Nominierten 2020 sind Ute Behrend, Thorsten Brinkmann, Heiko Daniels, Götz Diergarten, Anja Engelke, Manuel Frolik, Frank Kunert, Mirko Müller, Joseph Obanubi, Robert Pufleb & Nadine Schlieper, Johanna Schlegel, Tom-Oliver Schneider, Nikita Teryoshin, Wolfgang Vollmer und N. A. Vague.
Nähere Infos zu den Wettbewerbsbeiträgen: dtdf.de/festival-2020/merck-preis-2020/

Die Off-Orte des Festivals
Mitte September eröffnete mit der Ausstellung »Safari/ Die Tür ins Meer/ Hessdalen« in der Mainhall am OHA Osthang der erste der sechs Off-Orte der »11. Darmstädter Tage der Fotografie«. Über die Darmstädter Innenstadt verteilt, entstehen ungewöhnliche Ausstellungsräume an neuen Orten. Zu den bekannten Festival- Standorten – wie dem Schauraum des Literaturhauses Darmstadt – kommen in der Festivalwoche noch die Stadtkirche Darmstadt, der Herrngarten und das programmkino rex hinzu.

Hinweis: Mit Ausnahme des Kinos und des Osthangs sind die Off-Orte in der Festivalwoche Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Genaue Öffnungszeiten unter www.dtdf.de.

»High Noon« – Christian Retschlag
Herrngarten, 23.10. bis 01.11.2020 & OHA Osthang (23.10.2020)
Was erzählt ein Bild? Wie viele Geschichten stecken in einer Fotografie? Christian Retschlag interessiert sich für das erzählerische Potential des fotografischen Einzelbildes. Dabei greip der Künstler auf Vorbilder aus der Kunst- und Filmgeschichte und auf unser Bildgedächtnis zurück. Der Film »High Noon« zeigt einen (endlos wiederholten) Moment, der im Westernfilm keinen Platz hat: Einen Cowboy, der übt, seinen Revolver zu ziehen, ohne ihn je abzufeuern.

»Office/ Kontor« – Lars Tunbjörk
Herrngarten, 23.10. bis 01.11.2020
Während des Festivals ist die Serie »Office / Kontor« des schwedischen Fotografen Lars Tunbjörk (1956 – 2015) zu sehen. Mit trockenem Humor dokumentierte er teils surreal und hermetisch anmutende Szenen aus Büros in Schweden, Japan und den USA um die Jahrtausendwende, die in starkem Kontrast zur Parkumgebung in Darmstadt stehen. Tunbjörk ist international bekannt für seinen genauen, ungeschönten Blick auf die kleinbürgerliche, zeitweise skurrile Alltagswelt.

»Der Wunsch Vater des Gedankens« – Patricia Paryz
Literaturhaus Darmstadt. Schauraum, 24.10. bis 15.11.2020
Mit ihrer Serie »Der Wunsch Vater des Gedankens« blickt die junge Künstlerin Patricia Paryz in einem Wechselspiel aus Erwartungen und Enttäuschung auf ihre eigene Familiengeschichte und das komische Verhältnis zum Vater. Die Idee, dass Häuser für Familien gebaut werden, die eigene Familie jedoch früh zerbrach, regte Paryz zur genaueren, teils humorvollen Betrachtung der Vater-Tochter- Beziehung an.

»TRACK of HORNS« – Tori Wrånes
programmkino rex, 25.10., 29.10. & 01.11.2020
In »TRACK of HORNS« präsentiert die norwegische Video- und Performancekünstlerin Tori Wrånes ein bizarres Schauspiel: Trollwesen mit Blasinstrumenten, die in Sessellipen sitzen und auf Wiesen verstreut vor idyllischem Alpenpanorama ihre Instrumente spielen – eine Parallelwelt, die einen schnell in ihren Bann zieht. Mit dem Filmscreening sind Wrånes Arbeiten zum ersten Mal in Deutschland zu sehen.

»Living Room, San Francisco 2017/ 2018« – Jana Sophia Nolle
Stadtkirche Darmstadt, 24.10. bis 22.11.2020
Jana Sophia Nolle thematisiert mit »Living Room, San Francisco 2017/2018« die zunehmend auseinanderdripenden Welten von Obdachlosigkeit und Reichtum in unserer westlichen Gesellschap.
Das Projekt wurde in den USA realisiert und zeigt originalgetreu improvisierte Unterkünpe von Obdachlosen rekonstruiert in privaten Wohnzimmern wohlhabender Leute in San Francisco.

Internationales Symposium
mit fünf Vorträgen

SA, 24.10.2020, 10 bis 18 Uhr
Ort: Centralstation Darmstadt
Tickets nur im Vorverkauf unter www.dtdf.de

»Humor in der Fotografie« wird in theoretischer Hinsicht in einem internationalen Symposium am 24. Oktober 2020 behandelt. In fünf Vorträgen beleuchten Bildwissenschapler*innen, Medientheoretiker*innen und international renommierte Künstler*innen das Thema in der Centralstation Darmstadt.

Die Redner*innen des von Lukas Einsele moderierten Symposiums sind Naomi Harris, Erik Kessels, Kevin Pauliks, M.A., Dr. Sophie-Charlotte Opitz und Juergen Teller.
Das Symposium wird als Live- Stream unter www.dtdf.de übertragen.

Themen:
Kevin Pauliks, M.A. – »Imitieren, Editieren, Parodieren. Zu den medienkritischen Praktiken politischer Internet-Memes«
Erik Kessels – »Geschichten erzählen mit volkstümlicher Fotografie«
Dr. Sophie-Charlotte Opitz – »Humor und Krieg – Widerständige Bilder«
Naomi Harris – Die Kunst der Verführung des subtilen Humors
Juergen Teller – Retouch stomach! Ein Gespräch zwischen Juergen Teller und Dovile Drizyte

Alle Informationen zum Symposium unter www.dtdf.de.

Digital
DFA FOTODIALOGE

26.10.2020. — 31.10.2020

Die Deutsche Fotografische Akademie (DFA) steht für eine öffentliche, freie Debatte über künstlerische Fotografie und angrenzende Gebiete. Sie verlegt 2020 ihre Tagung in den virtuellen Raum und präsentiert in Zusammenarbeit mit den Darmstädter Tagen der Fotografie und die Motive neue Formate des Dialogs: In Social Media, live und aufgezeichnet. Mit DFA-Mitgliedern, der DTDF-Jury, Fotograf*innen, Kurator*innen, jungen Talenten und einer interessierten Öffentlichkeit.
Mehr auf www.dfa.photography/post/fotodialoge

11. Darmstädter Tage der Fotografie
Samuel Fosso, »Self-Portrait, from the series African Spirits«, 2008, © Samuel Fosso, courtesy JM Patras / Paris
11. Darmstädter Tage der Fotografie
Lars Tunbjörk, The Stock Exchange in Tokyo, 1999 © Galerie VU
11. Darmstädter Tage der Fotografie
Patricia Paryz, Der Wunsch Vater des Gedankens, 2017 © Patricia Paryz
11. Darmstädter Tage der Fotografie
Redner*innen des Symposiums: Naomi Harris, Erik Kessels, Kevin Pauliks, Dr. Sophie-Charlotte Opitz und Juergen Teller
11. Darmstädter Tage der Fotografie
Valerie Wolf Gang, Fotografie aus der Serie Skin Dance, 2020 © Valerie Wolf Gang
11. Darmstädter Tage der Fotografie
FOTODIALOGE – DFA x DTdF x dieMotive
11. Darmstädter Tage der Fotografie
Festivalkatalog der »11. Darmstädter Tage der Fotografie«