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STARS & CARS
Rita Hayworth with her daughters Rebecca and Yasmina leaving Château de l’Horizon, property of Aly Khan. Golfe-Juan, 1951
1937 Fiat 508 C/1100 "Nuova Balilla", special-bodied woody-wagon
© Edward Quinn Archive

Edward Quinn »

STARS & CARS

Exhibition: – 19 Nov 2016

ArteF Fine Art Photography Gallery

Splügenstrasse 11
8002 Zürich

+41 (0)43-8176640


www.artef.com

Thu 12-18:30, Fri 12-18:30, Sat 12-17

STARS & CARS
Pablo Picasso with his Hispano Suiza and his son Paul. Vallauris 1953
© Edward Quinn Archive

EDWARD QUINN
"STARS & CARS"


Ausstellung: 25. August bis 6. November 2016
Vernissage: Donnerstag, 25. August, 18-20 Uhr

Einführung: Wolfgang Frei, Edward Quinn Archive, Urs Ramseier, Auto-Historiker

Alain Delon und Jane Fonda, die am Filmset von "Les Felins" (Love Cage) einen Blick zurück aus ihrem smarten Ferrari 250 GT SWB California Spider, Baujahr 1961 werfen oder die Schauspieler Henri Vidal und Philippe Nicaud, die sich lässig an einen 958 Lancia Aurelia B20 Gran Turismo 2500 lehnen: Schön, elegant und makellos sind sie beide – die Stars und ihre Cars. Nicht immer ist klar, wer auf den Fotografien von Edward Quinn im Vordergrund steht: die Prominenten aus Film, Sport und Kultur. Oder ihre atemberaubenden Fahrzeuge, die kaum weniger prominente Namen tragen: Ferrari, Aston Martin, Jaguar, Roll Royce, Porsche.

Edward Quinn war einer der Meisterfotografen im Starsystem der 1950er Jahre. Kaum einer hat es so gut verstanden wie er, sowohl die Persönlichkeit von grossen Stars wie Grace Kelly und Brigitte Bardot, Peter Ustinov und Steve McQueen einzufangen wie auch den dynamischen Formen automobiler Schönheiten zu huldigen. Wenn er Jean Seberg in ihrem Austin Healey 100-4 Baujahr 1953/55 mit seiner schwungvoll betonten Motorhaube fotografiert oder Prinz Aga Khan in seinem 1957-63er Mercedes-Benz 300 SL Roadster, gelingen dem irischen Fotografen Hymnen an die Lust am Tempo und den Zeitgeist der 1950er Jahre, die bis heute begeistern.

Edward Quinn wurde 1920 in Dublin geboren. Er arbeitete er bei der französischen Fluggesellschaft Chartair, als Musiker und Fotograf. In den 1950er Jahren zog es ihn nach Südfrankreich, an die Riviera. Nizza, Saint Tropez, Cannes und Monte Carlo wurden zu seinen bevorzugten Aufenthalts- und Arbeitsorten. Edward Quinn fotografierte bei Filmfestivals und Autorennen. Zuletzt lebte er in Altendorf im Kanton Schwyz, wo er 1997 verstarb.

Edward Quinns Fotos zeigen eine Welt in der Filmstudios noch Traumfabriken waren und Autos magische Maschinen. In den 1950er und 1960er Jahren boten viele Hersteller ihrer finanzkräftigen Kundschaft auch "Haute Couture"-Versionen an: Chassis und Motor kamen ab Werk, ein Designer entwarf eine auf den Kunden abgestimmte Karosserie, die von Hand gefertigt wurde.

STARS & CARS
Grace Kelly at a Cocktail Party given by Alfred Hitchcock for the Film "To catch a Thief"
Château des Croix des Gardes, Cannes 1954, Vintage gelatin silver print
© Edward Quinn Archive

Die Galerie ArteF präsentiert eine Auswahl der Stars und Cars, die Edward Quinn an der französischen Riviera fotografiert hat. Auf einigen Bildern ist eindeutig das Fahrzeug der grössere Star. 1957 fotografierte Quinn das schwedische Model Mona Arvidsson, das heute vergessen ist. Nicht so der Wagen vor dem sie posiert: Es ist der 1954 Ferrari 375 MM coupé speciale Pininfarina "Bergman", Chassis Nummer 0456 AM, den Roberto Rosselini seiner Frau Ingrid Bergman schenkte. Die Bergman war übrigens nicht begeistert. Der Ferrari wurde rasch wieder verkauft.

1920 in Dublin geboren, diente Edward Quinn im Zweiten Weltkrieg als Flugzeugnavigator in der Royal Air Force. Nach dem Krieg arbeitete er bei der französischen Fluggesellschaft Chartair, danach als Musiker und Fotograf, bis es ihn schließlich an die Riviera nach Südfrankreich zog, nach Nizza, Saint Tropez, Cannes und auch nach Monte Carlo. Dort ging er als Fotograf auf Tuchfühlung mit den Stars. Aus dieser Zeit stammen Quinns sensible Fotos von "Celebrities" wie Brigitte Bardot, Sophia Loren, Grace Kelly, Marlon Brando, Cary Grant, Aristoteles Onassis und vielen mehr. 1951 begann seine Freundschaft mit Picasso, die bis zum Tod des Künstlers 1973 dauerte. In diesen zwanzig Jahren entstand ein umfangreiches fotografisches Werk über Picasso, das in zahlreichen Ausstellungen, Büchern und Filmen seinen Niederschlag fand. Seit den 1960er Jahren konzentrierte sich Quinn vermehrt auf die Arbeit mit Künstlern, zu denen Max Ernst, Alexander Calder, Francis Bacon, Salvador Dalí oder David Hockney zählten. Eine ähnlich intensive Beziehung wie mit Picasso verband ihn seit den späten achtziger Jahren mit Georg Baselitz. Von 1992 bis zu seinem Tod 1997 lebte Quinn in der Nähe von Zürich mit seiner Schweizer Frau Gret. Quinns Neffe und Erbe Wolfgang Frei gruündete 2012 die Edward Quinn Archive AG und betreut die umfangreichen Bestände.

STARS & CARS
Jane Fonda and Alain Delon arriving at the film set of "Les Felins", Antibes 1964
1961 Ferrari 250 GT SWB California Spider, Chassis no 2935GT
© Edward Quinn Archive