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ARCHAIK und AM ENDE DER WELT - FINISTÈRE
Archangelos, Christos M. © Christian von Alvensleben
Gelatine Silber Lith Handvergrößerung, Gold getont, 50 x 60 cm, Auflage 2 + 1AP

Christian von Alvensleben »

ARCHAIK und AM ENDE DER WELT - FINISTÈRE

Exhibition: – 16 Nov 2014

Thu 18 Sep 19:00

Stadtmuseum Schleswig

Friedrichstr. 9-11
24837 Schleswig

04621-936820


www.stadtmuseum-schleswig.de

Tue-Sun 10-17

ARCHAIK und AM ENDE DER WELT - FINISTÈRE
Stones & Bones, Flint nodule, ca. 85 Mill. Jahre alt © Christian von Alvensleben
Gelatine Silber Handvergrößerung, Selen getont, 50 x 60 cm, Auflage 2 + 1 AP

Christian von Alvensleben
ARCHAIK und AM ENDE DER WELT - FINISTÈRE

Ausstellung: 19. September bis 16. November 2014
Vernissage: 18. September, 19 Uhr

Das Stadtmuseum Schleswig präsentiert vom 19. September bis zum 16. November 2014 eine Sonderausstellung mit insgesamt 58 neuen Schwarz-Weiß-Fotografien von Christian und Helga von Alvensleben.

Archaik

Archaik nimmt sich mit 35 Aufnahmen, die mit einer großformatigen analogen Plattenkamera entstanden, der Darstellung der Urformen des Lebens an und konfrontiert den Betrachter in vier verschiedenen Werkreihen mit der Vergänglichkeit alles Menschlichen. Eine Serie widmet sich dabei in eindrucksvollen Porträts den Teilnehmern eines archaisch anmutenden, auf uralten Bräuchen beruhenden griechischen Frühlingsfestes. Die anderen drei Serien bringen dem Betrachter in unverfälschten, streng puristischen Nahaufnahmen die Wahrhaftigkeit in urzeitlichen Objekten wie Muscheln und Steinen, Knochen und Kakteen nahe.

'Es wird deutlich, das der Milliarden Jahre alte Stein uns mit Sicherheit überleben wird, die Muschel und der Kaktus als Überlebenskünstler uns überdauern werden. Fortbestehen werden nur die Menschen, die in Großfamilien und Sippen eingebunden sind und auf natürliche Weise leben. Unser Thema Archaik erzählt von Vergangenheit und Zukunft. Gegenwart erklärt sich mir nur in der Momentaufnahme, denn im Augenblick des Denkens und Handelns ist die Gegenwart schon Vergangenheit. Wenn wir die Explosion einer Super Nova beobachten, hat diese wahrscheinlich schon vor mehreren tausend Lichtjahren stattgefunden. Die Zukunft ist für mich auch fortbestehende Vergangenheit.' Christian von Alvensleben

ARCHAIK und AM ENDE DER WELT - FINISTÈRE
Shells, Thatcheria mirabilis, Honshu, Japan © Christian von Alvensleben
Gelatine Silber Handvergrößerung, Sabatier Effekt, Selen getont, 50 x 60 cm, Auflage 2 + 1 AP

Am Ende der Welt - Finistère

Ergänzt wird die Ausstellung durch die erst im letzten Jahr an den Küsten Finistères in der Bretagne digital entstandene Serie Am Ende der Welt. Diese setzt sich in 23 Fotografien mit den etwas 540 Millionen Jahre alten Granitfelsen des Amorkanischen Massivs mit seinen magischen Formen und Strukturen auseinander.

'Als die Erde noch eine Scheibe war und am Horizont das dunkle Meer in unergründliche Tiefen stürzte, war die wilde Küste von Finistère für die Menschen das Ende der Welt. Die Reste des Urgebirges zeigen sich in düsteren Steilküsten und gewaltigen, haushoch durcheinander geworfenen Granitbrocken. Mystisch, die in Jahrmillionen durch Wind und Wasser geformten Figuren und Gesichter der Felsen und Steine. Ein Spielplatz der Götter.' Christian von Alvensleben

Zu der Ausstellung erscheint der Katalog Nr. 12 in der Reihe PHOTOGRAPHIA BOREALIS der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein. Der Katalog kann am Abend der Vernissage signiert werden.

Das Stadtmuseum Schleswig unter der Leitung von Dr. Holger Rüdel veranstaltet seit vielen Jahren überregional beachtete Sonderausstellungen zu fotografischen Themen, darunter Präsentationen von Sebastião Salgado, James Nachtwey, Weegee, Lewis W. Hine, Tony Vaccaro, Henri Cartier-Bresson, Pascal Maitre, Robert Lebeck, Christian von Alvensleben, Frans Lanting, Jim Brandenburg, David Doubilet und Steve McCurry.

ARCHAIK und AM ENDE DER WELT - FINISTÈRE
Cactaceae, Monvillea, Mexiko © Christian von Alvensleben
Gelatine Silber Handvergrößerung, Selen getont, 50 x 60 cm, Auflage 2 + 1 AP
ARCHAIK und AM ENDE DER WELT - FINISTÈRE
Am Ende der Welt – Finistère, Kerlouan 02 © Christian von Alvensleben
Recom Ditone Abzug 50 x 70 cm, Auflage 6 + 1 AP